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Wie die Eifel-Fotogräfin zu ihrem Namen kam

Mittlerweile ist es ja bekannt, dass ich keine waschechte Eifelerin bin. Als mich vor 3 Jahren mein Herz an den Rursee trieb, entstanden schon in den ersten Monaten so viele Eifelbilder, dass ich irgendwann darüber nachdachte, den Landschaftsbildern der Eifel eine eigene Facebookseite zu geben. Aus der Vergangenheit bestand zwar schon eine Facebookseite, aber die Menschen, die mir dort folgten waren weniger an Eifelbildern, sondern eher an Nacht- und Stadtaufnahmen interessiert.

„Guten Tag Frau Rongen, hier ist Frau Berner* vom WDR. Ich bin über Ihre tollen Landschaftsbilder gestolpert. Wir drehen „Wunderschönes NRW“ in der Eifel. Ihren Texten und Bildern nach zu urteilen sind sie der Eifel sehr verbunden – ich hätte sie gerne mit dabei.“ So klang es dann im letzten Jahr in meinem Telefonhörer.

Jedes Kind will einen Namen haben

Nun saß ich mit einer Freundin bei Kaffee und Kuchen, und wir überlegten, wie ich das „Kind“ wohl nennen könnte. Recht schnell landeten wir bei „Eifel-Fotografin“, doch auch wenn ich schon seit fast 20 Jahren fotografiere, so bin ich keine gelernte Fotografin. Es fühlte sich für mich falsch an, den Titel „Fotografin“ zu nutzen. Es gibt so viele selbsternannte Fotografen, da wollte ich mich nicht auch noch einreihen. Wir sponnen ein bisschen rum, und irgendwann fiel der Name Eifel-Fotogräfin. Hmmm, das klang in meinen Ohren irgendwie nett. Ich hatte zwar kurz Bedenken, ob die „gräfin“ nicht irgendwie unpassend ist, aber die habe ich schnell wieder über Bord geworfen.

Zuhause angekommen, erstellte ich kurzer Hand die Eifel-Fotogräfin.de und fing an, das Ganze mit Leben zu füllen. Die Eifel-Fotogräfin.de war geboren. Tja, und den Rest der Geschichte kennt ihr…

Die Sache mit dem Eifelschloss

… was aus Frau Berner und dem WDR wurde? Da meine Bilder meist sehr spontan entstehen, empfand ich mein Tun nicht als so spannend, als das man nun einen Beitrag darüber hätte drehen können. So sagte ich ihr freundlich, dass ich vor der Kamera wirklich ganz schlecht bin und noch dazu keine große Geschichte liefern könnte. Frau Berner* hatte nämlich die leise Hoffnung, dass sich hinter der Eifel-Fotogräfin nicht nur eine Fotografin, sondern vielleicht sogar eine Gräfin mit passendem Eifelschloss und Atelier verbarg. Ich habe mich zwar mittlerweile daran gewöhnt, dass man mich immer mal wieder augenzwinkernd als „Frau Gräfin“ anspricht, doch einen offiziellen Adelstitel habe ich bisher nicht – und das Schloss ist auch noch in Arbeit 😉

 

 

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