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Wie die Eifel-Fotogräfin zu ihrem Namen kam

Mittlerweile ist es ja bekannt, dass ich keine waschechte Eifelerin bin. Als mich 2015 mein Herz an den Rursee, zurück in die Eifel trieb, entstanden schon in den ersten Monaten so viele Fotografien, dass ich irgendwann darüber nachdachte, den Landschaftsbildern der Eifel eine eigene Facebookseite, und somit einen eigenen Namen zu geben. Aus der Vergangenheit bestand zwar schon eine Facebookseite, aber die Menschen, die mir dort folgten waren weniger an Eifelbildern, sondern eher an Nacht- und Stadtaufnahmen interessiert.

Jedes Kind will einen Namen haben

Nun saß ich mit einer Freundin bei Kaffee und Kuchen, und wir überlegten, wie ich das „Kind“ wohl nennen könnte. Recht schnell landeten wir bei „Eifel-Fotografin“, doch auch wenn ich schon seit fast 20 Jahren fotografiere, so bin ich keine gelernte Fotografin. Es fühlte sich für mich falsch an, den Titel „Fotografin“ zu nutzen. Es gibt so viele selbsternannte Fotografen, da wollte ich mich nicht auch noch in die Riege einreihen. Wir sponnen ein bisschen rum, und irgendwann fiel der Name Eifel-Fotogräfin. Hmmm, das klang in meinen Ohren irgendwie nett. Ich hatte zwar kurz Bedenken, ob die „Gräfin“ nicht irgendwie unpassend ist, doch auf dem recht langen Weg in mein neues zu Hause fühlte es sich immer richtiger an.

Zurück in der Eifel angekommen, erstellte ich kurzer Hand die Eifel-Fotogräfin.de und fing an, das Ganze mit Leben zu füllen. Die Eifel-Fotogräfin.de war geboren. Tja, und den Rest der Geschichte kennt ihr…

Dann war da noch die Sache mit dem WDR und dem Eifelschloss

„Guten Tag Frau Rongen, hier ist Frau Berner* vom WDR. Ich bin über Ihre tollen Landschaftsbilder im Internet gestolpert. Wir drehen „Wunderschönes NRW“ in der Eifel. Ihren Texten und Bildern nach zu urteilen sind sie der Eifel sehr verbunden – ich hätte sie gerne mit dabei.“ So klang es dann im letzten Jahr in meinen Telefonhörer.

Was für eine Ehre. Ich fühlte mich schon ein bisschen gebauchpinselt…  Meine Bilder entstehen in der Regel sehr spontan, ich lasse mich treiben, habe oft die Kamera einfach „vorsichtshalber“ bei mir. Ich empfinde mein Tun nicht als so spannend, als dass man nun einen Beitrag darüber hätte drehen können. So sagte ich ihr freundlich, dass ich vor der Kamera wirklich ganz schlecht bin und noch dazu keine große Geschichte liefern könnte. Frau Berner* hatte nämlich die leise Hoffnung, dass sich hinter der Eifel-Fotogräfin nicht nur eine Fotografin, sondern vielleicht sogar eine Gräfin mit passendem Eifelschloss und Atelier verbarg. Ich habe mich zwar mittlerweile daran gewöhnt, dass man mich immer mal wieder augenzwinkernd als „Frau Gräfin“ anspricht, doch einen offiziellen Adelstitel habe ich bisher nicht – und das Schloss ist auch noch in Arbeit 😉

Wer weiß, vielleicht beim nächsten Anruf… ;o)

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